Werwolf – Film-Besprechungen (2023)

Veröffentlicht am 11. März 2019 von wolfgangbrunner

Werwolf – Film-Besprechungen (1)

Originaltitel: Dog Soldiers
Regie: Neil Marshal
Drehbuch: Neil Marshal
Kamera: Sam McCurdy
Musik: Mark Thomas
Laufzeit: 100 Minuten
Darsteller: Sean Pertwee, Kevin McKidd, Emma Cleasby, Liam Cunningham, Thomas Lockyer
Genre: Horror
Produktionsland: Großbritannien
FSK: ab 16 Jahre

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In den düsteren Wäldern der schottischen Highlands verschwinden immer wieder Wanderer und kehren nicht mehr zurück. Ausgerechnet in diese Wälder verschlägt es einen Trupp Soldaten für eine Trainingsmission. Doch mit dem Feind, der ihnen in der Nacht begegnet, haben sie nicht gerechnet. Sie finden Rettung in einem alten Farmhaus, deren Bewohner das Geheimnis der Wälder kennen. Und als dann der Vollmond aufgeht, entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod. Werwölfe, kaltblütige Kreaturen, machen Jagd auf Menschen …

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„Dog Soldiers“ kann ohne weiteres als Kultfilm bezeichnet werden. Sicherlich sind mittlerweile einige Jahre ins Land gezogen, so dass die Spezialeffekte nicht wirklich auf dem aktuellsten Stand sind. Aber vielleicht ist es genau diese Tatsache, dass „Dog Soldiers“ seinen Charme noch immer nicht verloren hat. Regisseur Marshal baut seinen Werwolf-Thriller geschickt auf, indem er das Geschehen ganz langsam an Fahrt aufnehmen lässt.
Anfangs wird das Publikum mit einer vollkommen normalen Situation konfrontiert, die sich dann aber im Laufe des Films als schreckenerregendes Szenario offenbart. Manche Stellen erinnern unweigerlich an George A Romeros Klassiker „Die Nacht der lebenden Toten“, in dem sich ebenfalls eine Gruppe von Menschen in einem Haus verschanzt. Bei „Dog Soldiers“ sind es allerdings nicht Zombies, sondern Werwölfe, die sich auf Menschenjagd machen. Koch Media bringt den Kultklassiker nun endlich in einem äußerst gelungenen Mediabook auf den Markt, das dem Film in jeder Hinsicht gerecht wird. Neben der Blu-Ray und einer DVD erhält das Sammlerstück auch eine 4K -Scheibe, die den Film in bestmöglicher Qualität zeigt.

Die Creature-Effekte sind für die damalige Zeit hervorragend gemacht und haben auch heute noch eine besondere Wirkung (zumindest auf mich 😉 ). Computergenerierte Effekte sind in diesem Film auf jeden Fall nicht zu sehen sondern nur handgemachte Tricks, die aus meiner Sicht äußerst gelungen sind und auch sehr realistisch aussehen. Der Film kann einige schockierende Gore-Effekte verzeichnen, zeigt sich aber ansonsten relativ blutarm. Wie gesagt, ist es in erster Linie die Inszenierungsweise und der stetig steigende Spannungsbogen, der diesen Werwolf-Film ausmacht.
Jahre später inszenierte Regisseur Neil Marshal dann seinen wohl größten Erfolg „The Descent“, indem er auf ähnliche Weise vorgegangen ist. Auch hier entwickelt sich nämlich der Spannungsbogen langsam und endet in einem schier unerträglichen Finale. „Dog Soldiers“ ist da zwar noch ein wenig zurückhaltender, aber erinnert dennoch schon ein wenig an „The Descent“.

Freunde der klassischen Horrorfilme aus den 80er Jahren werden ihre wahre Freude an dieser Edition haben. Und in einer Zeit, in der es so gut wie gar keinen Film mehr gibt, der nicht mit Computern nachbearbeitet ist, hebt sich „Dog Soldiers“ erfrischend ab und lässt einen nostalgischen Blick zurück in die Vergangenheit zu. „Dog Soldiers“ ist eindeutig ein Film für Fans. Man sollte sich auch immer vor Augen halten, welche Vorbilder Regisseur Marshal hatte und vor allem welche finanziellen Mittel diesem Film zur Verfügung standen. Marshal hat jedenfalls das Beste daraus gemacht. Dieser Film wirkt wie eine Mischung aus „American Werewolf“, „Platoon“ und „Die Nacht der lebenden Toten“. Man merkt dem Film einfach an, dass er mit Herzblut gedreht wurde. Und gerade das ist für mich immer ausschlaggebend, um einen Film mit anderen Augen zu sehen und dementsprechend auch zu bewerten.

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Fazit: Horror mit Handmade-Effekten, der zu unterhalten weiß. Spannend und mit coolen Effekten.

© 2019 Wolfgang Brunner

Veröffentlicht am 12. Juli 2016 von wolfgangbrunner

Originaltitel:Howl
Regie: Paul Hyett
Drehbuch: Mark Huckerby,Nick Ostler
Kamera: Adam Biddle
Musik: Paul E. Francis
Laufzeit: 95Minuten
Darsteller: Ed Speleers, Holly Weston, Shauna Macdonald,Elliot Cowan,Amit Shah,Sam Gittins,Rosie Day,Duncan Preston
Genre:Horror
Produktionsland:Großbritannien
FSK:ab 16 Jahre

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Der junge Schaffner Joe befindet sich imNachtzug, der für die letzte Fahrt von Londonlosfährt. Der Zug bleibt in der stürmischen und dunklen Nacht mitten im Wald plötzlich stehen. Kurz darauf werden die Wagonsvon wolfartigen Kreaturen angegriffen. Es beginnt ein unerbittlicher Kampf ums Überlebenzwischen den wenigen Passagieren und den grauenhaften Wolfskreaturen.

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Der Einstieg in das Geschehen verläuft relativ ruhig und lässt dadurch die Erwartungshaltung immer mehr steigen. Das Konzept fand ich sehr gut, gerade weil anfangs alles sehr gemächlich vonstatten geht und man immer darauf gefasst sein muss, dass wohl bald etwas passiert. Der Schauplatz in einem Nachtzug wirkt unverbraucht und neu, vermittelt von Anfang an eine sehr tolle Atmosphäre. Der Inszenierungsstil und die Kameraführung können sich sehen lassen und wirken sehr professionell. Allerdings wird der Plot zum Ende hin, obwohl natürlich und erfreulicherweise immer mehr Spannung aufkommt, dennoch unfertig und teils hingeschludert. Da fehlt es plötzlich an Tiefe und Erklärungen, zumal sich einige der Protagonisten ziemlich dämlich verhalten. Die Entwicklung der Geschichte hätte aus meiner Sicht nicht so horrormäßig spektakulär werden müssen, sondern sich durchaus weiter auf der etwas ruhigeren Schiene bewegen sollen. Das hätte bedeutend mehr Wirkung und Glaubwürdigkeit besessen. Wirkt die Geschichte anfangs noch innovativ, so bewegt sie sich dann gegen Ende hin immer mehr in Richtung Mainstream, das man halt schon ein paar Mal gesehen hat.

Nichtsdestotrotz macht „Howl“ riesigen Spaß, was zum einen wohl an den ganz fähigen Schauspielern, aber auch an den guten und überzeugenden Spezialeffekten liegt. Die Kreaturen sehen realistisch und vor allem erschreckend aus, auch wenn man sie nicht allzuoft zu Gesicht bekommt. „Howl“ funktioniert für mich wieeine Art Hommage an die „guten, alten“ Horrorfilme aus den 80er und 90er Jahren. Man fühlt sich natürlich alleine schon aufgrund der Thematik an John Landis‘„American Werewolf“ oder Joe Dantes „Das Tier“ erinnert. Oft sind schöne, atmosphärische Bilder zu sehen, die den liegengebliebenen Nachtzug zeigen.
Wer blutigen Splatter erwartet, wird wohl enttäuscht sein, den Regisseur Paul Hyett legt eindeutig mehr Wert auf Atmosphäre als auf schockierende Momente. „Howl“ erfindet das Genre nicht neu, bringt aber Schwung in die Werwolf-Ecke.

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Fazit: Solide gedrehter und kurzweiliger Werwolf-Horror mit einem stimmungsvollen Schauplatz. Schauspieler und Spezialeffekte können sich sehen lassen.

(Video) Full Movie: Hitler's Eastern Headquarters: The Wolf's Lair

PS: Ich komme nicht umhin, zu erwähnen, dass ich bereits im Jahr 2010, also fünf Jahre vor „Howl“, einen Horror-Roman mit dem Titel „Nachtzug“ geschrieben habe, der 2011 veröffentlichtwurde. Auch hier bleibt ein Nachtzug auf freier Strecke liegen und die Reisenden werden von Kreaturen (bei mir waren es keine Werwölfe, sondern geklonte Hybriden zwischen Mensch und Hyäne) angegriffen. Wer also ein Buch über dieses Thema lesen will, darf gernezu meinem Roman greifen. Und manch einer wirdwohl denken, man habe sich bei „Howl“ an meiner Vorlage bedient, so ähnlich sind sich die Plots.

© 2016 Wolfgang Brunner

Veröffentlicht am 21. Juni 2016 von wolfgangbrunner

Originaltitel: Little Dead Rotting Hood
Regie: Jared Cohn
Drehbuch: Gabriel Campisil
Kamera: Laura Beth Love
Musik: Christopher Cano,Chris Ridenhour
Laufzeit: 88 Minuten
Darsteller: Eric Balfour, Bianca A. Santos, Romeo Miller,Patrick Muldoon,Heather Tom,Brendan Wayne,Marina Sirtis,Amy Argyle,Tony Ketcham,Jake T. Getman
Genre: Horror
Produktionsland:Vereinigte Staaten
FSK:ab 18 Jahre

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In einer amerikanischen Kleinstadt kommt eszu einer Serie mysteriöserTodesfälle, die anscheinend von Wölfen verursacht wurden. Sheriff Adam ermittelt, während er gleichzeitigdas Verschwinden von Samantha aufzuklärenversucht. Schon bald macht ereine schreckliche Entdeckung: In den Wäldern scheinen nämlich Werwölfe zu lauern und Samanthascheint die Einzige zu sein, die ein Blutbad verhindernkann, weil sie Macht über die Kreaturen hat …

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Die Produktionsfirma „The Asylum“ zeichnet sich für mancherlei Low Budget-Filme verantwortlich, die oft in den Trashbereich abdriften. In letzter Zeit machte die Firma von sich reden, in dem sie Hollywood-Blockbuster wie „Pacific Rim“, „Edge Of Tomorrow“, „Prometheus“, „World War Z“ und zuletzt „The Avengers: Age Of Ultron“ in eine Billigproduktion verwandelten und vertrashten. Allerdings findet sich in der Filmografie von „The Asylum“ auchdie gar nicht mal so üble Serie „Z Nation“.
„Little Red Rotting Hood“ widmet sich dem Märchen „Rotkäppchen“ der Gebrüder Grimm und richtet das Augenmerk auf den bösen Wolf. Regisseur Jared Cohn gelingt ein wirklich passabler Einstieg, der eine durchaus annehmbare und stimmungsvolle Atmosphäre bietet. Im Verlaufe des Films driftet er aber dann doch immer mehr in Richtung Trash ab und verschenkt dadurch ein gewisses Potential.

Nichtsdestotrotz vermag dieser Werwolf-Streifen durchaus zu unterhalten. Das liegt zum einen an den manchmal wirklich sehr stimmungsvollen Bildern, zum anderen aber auch an den beiden Schauspielern Eric Balfour (den viele vielleicht noch aus der Hammerserie „Six Feet Under“ oder dem genialen Streifen „11:14“ kennen) und der charismatischen Bianca A. Santos (unter anderem in „Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel“).
Die Masken wirken leider oft eher lächerlich als erschreckend. Hätte man weniger gezeigt, wäre das Ergebnis wahrscheinlich besser geworden. „Little Red Rotting Hood“ ist ein Film, bei dem man nicht nachdenken muss. Man kann sich getrost zurücklehnen und die Story auf sich einrieseln lassen. Schade ist, dass die schöne Stimmung, die immer wieder einmal zu verspüren ist, oft durch fast schon amateurhafte Szenen gestört wird. Manches Mal dachte ich tatsächlich, es wären zwei unterschiedliche Regisseure am Werk gewesen.

Das Endergebnis ist bei weitem nicht so brutal, wie manch einen Zuseher das FSK 18-Siegel denken lässt. Die handgemachten Effekte schwanken zwischen gut, passabel und schlecht. Einziger Pluspunkt ist eben, dass sich da jemand die Mühe gemacht hat und sämtliche Effekte von Hand und nicht mit dem Computer erzeugt hat. Das gibt bei mir immer einen Pluspunkt. 😉
Das Script wirkt nicht immer geradlinig, sondern weist ein paar holperige Stellen auf, die aber durch die trashig inszeniertenSzenen in Vergessenheit geraten. Jared Cohn hat kein Meisterwerk abgeliefert und leider auch keine Trashperle, aber einen soliden Werwolf-Film mit guten Schauspielern und einer zum Großteil tollen Atmosphäre. Der Film verdient auf jeden Fall eine Chance, angesehen zu werden.

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Fazit: Passabler Werwolf-Film mit guten Schauspielern und einer prinzipiell tollen Atmosphäre. Leider driftet der Plot im Verlaufe des Films immer mehr in Trash ab.

© 2016 Wolfgang Brunner

Veröffentlicht am 17. November 2015 von wolfgangbrunner

Originaltitel:Late Phases
Regie: Adrián García Bogliano
Drehbuch: Eric Stolze
Kamera: Ernesto Herrera
Musik: Wojciech Golczewski
Laufzeit: 95 Minuten
Darsteller: Nick Damici, Ethan Embry, Lance Guest, Tina Louise, Rutanya Alda, Caitlin O’Heaney, Erin Cummings, Tom Noonan, Larry Fessenden
Genre:Horror, Drama
Produktionsland:Vereinigte Staaten
FSK:ab 16 Jahre

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Der blinde Vietnam-Veteran Ambrose zieht in dieSenioren-Wohnsiedlung Crescent Bay ein. Doch leider bleibt die erwartete Ruhe aus, denn Ambrose überlebtnur knapp denAngriff einer wilden Bestie. Wie sich herausstellt, treibt das Monsteroffenbar schon länger ihr Unwesen. Ambrosevermuteteinen Werwolf hinter den Angriffen und rüstet sich kurzerhand für den nächsten Vollmond …

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„Late Phases“ ist ein ruhiger und untypischer Werwolf-Film, was zwangsläufig dazu führt, dass die einen schwer enttäuscht sind, die anderen aber umso überraschter. Es ist eher ein ruhiges Drama mit Horrorelementen und einem Schuss schwarzen Humors, das uns der spanische RegisseurAdrián García Bogliano da serviert. Ein alternder Kriegsveteran nimmt den Kampf gegen eine übernatürliche Werwolf-Bestie auf. Alleine diese Kombination hebt „Late Phases“ wohltuend von den immer wiederkehrenden und in der Regel gleichbleibenden Motiven anderer Werwolf-Filme ab. Bogliano hat schon den außergewöhnlichen „Here Comes The Devil“ abgeliefertund schlägt mit seinem neuen Film eine ähnliche Richtung ein: Er hält sich abseits vom Mainstream. Und das tut dem Film eindeutig gut.

Old School-Splatter-Effekte, die übrigens sehr professionell und authentisch wirken, sind nur sehr spärlich in die ruhige Handlung eingestreut sind. Dafür wirken sie dann umso besser, wie ich finde. Aber das Hauptaugenmerk ist auf die menschliche Seite des Kriegsveterans gerichtet, der sehr gut von Nick Damici dargestellt wird. Sein schwarzer und sarkastischer Humor zieht sich durch den ganzen Film und lässt den kauzigen, mürrischen Protagonisten sogar manches Mal so richtig sympathisch wirken. Damici ist die Rolle wie auf den Leib geschnitten.
Die handgemachten Werwölfe wirken manchmal unnatürlich und können nicht ganz überzeugen, aber das ist dann fast schon wieder eine Rückkehr in die Werwolf-Filme der 80er Jahre. 😉 Das macht schon Spaß.

Eines steht fest: „Late Phases“ ist ein Ausnahmefilm im Werwolf-Genre, der einen neuen und erfrischenden Weg geht. Vom Szenario musste ich ja auch ein bisschen an den kultigen „Bubba Ho-Tep“ denken, wo ebenfalls eine Gruppe alternder Männergegen eine Zombie-Mumie antreten. „Late Phases“ ist aber bedeutend tiefgründiger und ernster. Die ersten zwei Drittel stellen wie gesagt eher ein Drama dar, in dem ein vater-Sohn-Konflikt und philosophische Betrachtungen über das Leben eine größere Rolle spielen als der Werwolf. Erst gegen Ende wechselt Bogliano das Genre und drehtan der Spannungsschraube. Auch wenn das letzte Drittel dann spannend und blutig wird, so übertreibt der Regisseur nie und liefert einen kompakten Genre-Mix ab, der darstellerisch und inszenatorisch überzeugen kann. Auch wenn mir persönlich zum Beispiel die „Ginger Snaps“-Reihe besser gefällt, zählt „Late Phases“ neben Klassikern wie „Das Tier“ oder „Der Werwolf von Tarker Mills“ zu einem meiner Lieblingsfilme in diesem Genre.

(Video) JOHN SINCLAIR - Folge 10: Die Horror-Reiter - Ganze Hörspielfolge

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Fazit: Abseits des Mainstream angelegtes Werwolf-Drama mit menschlichen Zwischentönen und schwarzem Humor. Bogliano ist ein überzeugender und unterhaltsamer Genre-Mix gelungen.

© 2015 Wolfgang Brunner

Veröffentlicht am 5. Oktober 2015 von wolfgangbrunner

Originaltitel:Lovely Wolf
Regie:Benjamin Bechtold
Drehbuch: Benjamin Bechtold
Kamera: Matthias Michel
Musik:Richard Bretschneider
Laufzeit: 26 Minuten
Darsteller: Franziska Lehmann,Christian Stock,Kira Primke, Nikolai Will,Monika Disse,Bernd Michael Straub,Louis Bernhardt,Jörg Germann
Genre:Horror,Komödie
Produktionsland:Deutschland
FSK:?

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Bei einem Jogginglauf durch den Wald lernt Tom die schöne Lauri kennen. Sie verlieben sich ineinander und verbringen eine schöne Zeit, bis Tom feststellen muss, dass Lauri ein Werwolf ist. Aber das wäre an sich gar nicht das Problem für Tom.Er stellt sich vielmehr die Frage, wie er Lauri seiner Familie vorstellen kann, ohne das etwas passiert. Und wie kann er die Postboten retten, die Lauri liebend gern auf dem Speiseplan hat?

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Mit „Lovely Wolf“ hat Benjamin Bechtold einen wirklich amüsanten Kurzfilm abgeliefert, der mir so manches Mal ein Grinsen auf die Lippen gezaubert hat, was bei deutschen Filmen eher nicht so oft bei mir vorkommt. Das Drehbuch wirkt an manchen Stellen nicht ganz rund, was aber meiner Meinung nach daran liegt, dass eine einigermaßen nachvollziehbare Story in weniger als eine halbe Stunde gepackt werden musste.
Bechtold hat eine wirklich gute Arbeit abgeliefert, die sich sehen lassen kann. Und auch die beiden Hauptdarsteller haben ihre Sache wirklich gut und überzeugend gemacht. Sicherlich ist „Lovely Wolf“ eine Low Budget-Produktion, aber gerade deshalb ist es bemerkenswert, wie professionell das Ganze inszeniert wurde. Matthias Michels Kameraführung ist nahezu perfekt und regie- und schnittechnisch gibt es auch nicht viel auszusetzen. Die Gruselkomödie macht einfach Spaß und unterhält sehr kurzweilig.

Die meisten der Gags zünden so richtig und bewegen sich nicht auf einem albernen, peinlichen Slapstick-Klamauk-Niveau, wie ich es von teuren deutschen Comedy-Produktionen kenne. Da ist mir der Humor von Herrn Bechtold schon bedeutend lieber. Nicht umsonst hat der Kurzfilm einige Preise bei kleineren Festivals eingeheimst. Benjamin Bechtolds Werwolf-Komödien-Romanze ist charmant. Gerade die nicht immer perfekte Darstellung der beiden Hauptfiguren besitzt einen unglaublich liebenswerten Reiz, der mich total angesprochen hat. Kleine Independent-Produktionen wie diese verdienen es, größer herauszukommen.

Die Szenen beim Familientreffen könnten authentischer gar nicht sein. 😉 Ich habe mich köstlich amüsiert.
Das für ein sehrgeringes Budget aufgestellte Projekt ist liebevoll in Szene gesetzt und kann auch mit ein paar wunderschönen, künstlerischen Bildern aufwarten. Die Masken sind handmade und liebevoll gemacht, auch wenn sie nicht oft zu sehen sind. Alles in allem wünscht man sich einfach mehr solcher Filme (am liebsten aber miteiner dreifachen Spieldauer). Man sollte sich den Film auf jeden Fall bis zum Ende des Abspanns ansehen, denn dann wird man noch mit einem amüsanten Auftritt von Nikolai Will belohnt, der einen cholerischen Postboten darstellt.

Wer sich näher mit den Filmen von Benjamin Bechtold und seinem Team beschäftigen möchte, sollte die Homepage von Fearling Entertainment besuchen.

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Fazit: Höchst amüsanter und professionell gedrehter Kurzfilm aus Deutschland, der mit sehr sympathischen Darstellern punktet. Mehr davon …

© 2015 Wolfgang Brunner

Veröffentlicht am 16. Juni 2015 von wolfgangbrunner

Originaltitel: Når dyrene drømmer
Regie: Jonas Alexander Arnby
Drehbuch: Rasmus Birch
Kamera: Niels Thastum
Musik: Mikkel Hess
Laufzeit: 84 Minuten
Darsteller: Sonia Suhl,Lars Mikkelsen,Sonja Richter,Jakob Oftebro,Mads Riisom,Gustav Dyekjær Giese,Esben Dalgaard,Stig Hoffmeyer
Genre:Horror, Drama
Produktionsland:Dänemark
FSK: ab 16 Jahren

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Marie lebt in einem abgelegenen Fischerdorf an der dänischen Küste. Sie führt mit ihrem Vater und ihrer kranken Mutter ein zurückgezogenes Leben und freundet sich nur mit dem jungen Daniel an. Eines Tages entdeckt sie einen seltsamen Hautauschlag an ihrer Brust, aus dem bald darauf Haare wachsen. Marie spürt, dass etwas mit ihrem Körper geschieht und schon bald vermutet sie, dass mit ihrer Mutter vor langer Zeit das Gleiche passiert ist.

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Jonas Alexander Arnby, der für Szenenbild, Spezialeffekte, Kostüm- und Maskenbild von genialen Filmen wie „Breaking The Waves“ oder „Dancer In The Dark“ verwantwortlich war, nahm bei „When Animals Dream“ das erste Mal auf dem Regiestuhl Platz. Das Ergebnis ist leider schlechter geworden, als man sich erwartet und erhofft hat.

(Video) Instant Movie Cast #3 Trash Filmbesprechung: Wolfcop !

Aber von Anfang an:
Der Einstieg in die Geschichte ist durchaus gelungen und Arnby lässt bereits in den ersten Einstellungen eine künstlerische und vor allem ruhige ArtHaus-Stimmung aufkommen. Das macht Lust auf mehr und man ist gespannt, wie sich der Plot entwickelt. Leider wird die schöne Atmosphäre bereits mit der ersten „Schockeinstellung“, als Marie eine blutige Vision hat, zerstört. Wird anfangs erfreulicherweise noch eine völlig unkonventionelle Richtung in Bezug auf das Werwolf-Thema eingeschlagen, schwenkt der Plot im Verlauf des Films allerdings leider in die seichten Gewässer des Mainstream-Horrors ab.

Wäre Arnby konsequent seinen zu Beginn eingeschlagenen Weg gegangen und hätte das Drama in Bilder und Dialogen eingefangen, die manches Mal sogar an Ingmar Bergman-Filme erinnerten, wäre vielleicht tatsächlich ein Genreklassiker, wie uns das Zitat der Kulturzeitschrift „Intro“ weismachen will, herausgekommen. So aber entschwindet die progressive Idee in schon oft gesehenen Bahnen. Schade …
Da sind Ausnahme-Werwolf-Filme wie „Ginger Snaps“ oder „Wer“ bedeutend besser geraten.

Nichtsdestotrotz ist „When Animals Dream“stellenweise sehenswert, zumal Sonia Suhl durchaus in ihrer Rolle zu überzeugen vermag, ebenso wieLars Mikkelsen als„besorgter“ Vater. Und dennoch fehlt dem Film meiner Meinung der konsequente Weg, an einer Neuinterpretation des Werwolf-Themas festzuhalten und sich nicht dem gängigen, massentauglichen Klischee zu beugen, um in der zweiten Hälfte einen nichtssagenden, blutigen „Reißer“ zu präsentieren.
ArtHaus und Horror kann durchaus funktionieren, wie zum Beispiel Tony Scotts „Begierde“ zeigte. Aber in „When Animals Dream“fehlt leider dann letztendlich doch eine derartiginnovative Umsetzung.

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Fazit: Anfangs noch innovativer ArtHaus-Film, der die Werwolf-Thematik sehr menschlich schildert, später aber im Mainstream-Horror-Sumpf versinkt und leider bis auf wenige Ausnahmen letztendlich doch keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

© 2015 Wolfgang Brunner

Veröffentlicht am 29. April 2015 von wolfgangbrunner

Originaltitel:Red Riding Hood
Regie:Catherine Hardwicke
Drehbuch:David Leslie Johnson
Kamera:Mandy Walker
Musik:Brian Reitzell,Alex Heffes
Laufzeit: 96 Minuten
Darsteller:Amanda Seyfried, Gary Oldman,Billy Burke,Shiloh Fernandez,Max Iron,Virginia Madsen,Lukas Haas,Julie Christie
Genre:Fantasy, Thriller
Produktionsland:Vereinigte Staaten, Kanada
FSK: ab 12 Jahren

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Die hübsche Valerieliebt den Einzelgänger Peter, ist aber von ihrenEltern bereits dem wohlhabenden Henry versprochen. Valerie und Peter wollen ihre Liebe jedoch nicht aufgeben und planen eine Flucht. Doch dann wirdValeries Schwester von einem Werwolf getötet. Es stellt sich heraus, dassdie Dorfbewohner jahrelang einerBestie Tiere geopfert haben. Doch nun fordert der Werwolf anscheinendMenschenleben. DerWerwolfjäger Pater Solomonberichtet, dass sich der Werwolf tagsüber wohl in menschlicher Gestalt im Dorf aufhalte. Valerie bekommteine schreckliche Vorahnung.

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Ich konnte anfangs durchaus etwas mit Catherine Hardwickes Teenie-Romanze mit Märchen- und Werwolf-Touch etwas anfangen. Vor allem die wunderschönen Bilder und die Kulissen, die zwar die meiste Zeit sehr künstlich wirkten, hatten es mir angetan. Das fand ich sehr schön anzusehen und ich habe mich nach den ersten zehn Minuten richtiggehend darauf gefreut, was mich noch erwarten würde. Zumal auch noch einer meiner Lieblingsschauspieler, nämlich Gary Oldman, in Erscheinung treten sollte. Aber genau mit der Präsenz eben jenes begann „Red Riding Hood“ mit jeder Minute mehr zu schwächeln.

Die zu Beginn noch einigermaßen attraktive Handlung (sofern man das Ganze eine Handlung nennen kann) wurde immer uninteressanter und platter. Die Charaktere haben von Einstellung zu Einstellung immer weniger Aufmerksamkeit in mir geweckt, bis es mir schließlich völlig egal war, was mit den Personen passierte. Gary Oldman spielt eine Rolle, die weit unter seinem Niveau ist. „Red Riding Hood“ ist einer der wenigen Filme, in denen mir Oldman nicht gefallen hat. Da ist die von Hardwicke inszenierte Twilight-Folge „Bis(s) zum Morgengrauen“ und vor allem ihr Regiedebüt „Dreizehn“ bedeutend besser ausgefallen.

Es dauerte nicht lange und die anfängliche Begeisterung der inszenierten Bilder schlug in Langeweile um. Schade, denn mit ein wenig mehr Handlung und dezenteren Zielgruppen-Plots hätte aus der Grimm’schen Märchenadaption sogar etwas werden können.

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Fazit: Schöne Bilder und (auch wenn künstlich wirkende) Kulissen, die aber das Handlungsdefizit nicht auffangen können. „Red Riding Hood“ stellt für mich einen Tiefpunkt in Gary Oldmans Karriere dar.

© 2015 Wolfgang Brunner

Veröffentlicht am 28. April 2015 von wolfgangbrunner

(Video) HOUSE OF THE DRAGON Episode 9 Breakdown & Ending Explained | Review And Game Of Thrones Easter Eggs

Originaltitel:Animals
Regie:Douglas Aarniokoski
Drehbuch:Craig Spector
nach einer Vorlage von John Skipp
Kamera:Matthew Williams
Musik:Alan Brewer
Laufzeit: 88 Minuten
Darsteller:Marc Blucas,Naveen Andrews,Nicki Aycox,Eva Amurri Martino,Andy Comeau,Bart Johnson,Gillian Shure,Mark Elias
Genre:Horror
Produktionsland:Vereinigte Staaten
FSK: ab 18 Jahren

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Syds Leben verändert sich, als er die überaus hübsche Nora kennenlernt. Seine Liebeist so groß, dass er anfangs gar nicht bemerkt, dassNora ein Werwolf ist. Syd hält an seiner Liebe fest, um Nora von ihrem Fluch zu befreien.

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Mal sehen, welche Beschreibung für dieses Machwerk am besten passt: grottenschlecht,saumäßig, hundsmiserabel, stümperhaft, unter aller Kanone …

Eigentlich passen all diese Wörter auf „Wolves“, der im Original übrigens „Animals“ heißt und somit auch gleich zu Anfang erst einmal die „Golden Translation Raspberry“ von mir verliehen bekommt. Aber wenn es nur (wie so oft) der bescheuerte deutsche Titel wäre. Leider nein …
Schon als ich die Stimme aus dem Off am Anfang gehört habe, dachte ich mir meinen Teil. Die Synchronisation ist so dermaßen schlecht, dass es einem die Haare aufstellt. Und als wäre der Anfang nicht schon eine Meisterleistung der Stümperhaftigkeit, gipfeln die Synchronsprecher der Schauspieler in einem unerträglichen Amateur-Gestotter, so dass man sofort in Versuchung gerät, die STOP-Taste zu drücken.
Zu den schlechten Stimmen kommen dann noch hinzu:

– miserable Schauspieler
– nicht vorhandene Handlung
– schreckliche Inszenierung
– peinliche Momente

Okay, ein paar Aufnahmen aus der Sicht der Werwölfe erinnnerten (ganz, ganz) schwach an den Kultfilm „Wolfen“ mit Albert Finney. Das hatte einen klitzekleinen Reiz, der aber im Haufen aller anderen laienhaften Patzer untergeht. Der ein oder andere Splatter Specialeffect kann sich sogar sehen lassen, aber ich bin nicht sicher, ob es überhaupt Menschen gibt (mich ausgenommen ;)), die sich so einen Schwachsinn antun, nur um ein paar blutige Effekte zu sehen. Das bekommt man in anderen Filmen weitaus unterhaltsamer und professioneller.

„Wolves“ ist reine Zeitverschwendung und tut in der (Filmfan)Seele weh. Allerdings ist dieser Schund nicht zu verwechseln mit dem 2014 entstandenen, gleichnamigen Film von David Hayter, der wohl weitaus gelungener geworden ist. Gesehen habe ich diesen allerdings noch nicht.

Auch wenn ich Independet- und Amateurfilmen immer wieder gerne eine Chance gebe (siehe zum Beispiel ), so hat „Wolven“ meineFilmarena mit null Punkten verlassen.

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Fazit:Grottenschlecht,saumäßig, hundsmiserabel, stümperhaft.„Wolves“ ist reine Zeitverschwendung und tut in der (Filmfan)Seele weh.

© 2015 Wolfgang Brunner

Veröffentlicht am 12. November 2014 von wolfgangbrunner

Originaltitel:Wer
Regie:William Brent Bell
Drehbuch:William Brent Bell,Matthew Peterman
Kamera:Alejandro Martinez
Musik:Brett Detar
Laufzeit: 89Minuten
Darsteller:A.J. Cook, Oaklee Pendergast, Sebastian Roche, Simon Quarterman, Vik Sahay, Scott O’Connor
Genre: Horror, Thriller
Produktionsland:USA
FSK:ab 18 Jahre (uncut)

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Ein Familienvater und sein Sohn werden auf bestialische Weise getötet.Nur die Mutter überlebt und berichtet von einem riesigen, stark behaarten Mann, der das Verbrechen begangen haben soll.
Es dauert nicht lange und Talan Gwynek, auf den die Beschreibung passt, wird des Verbrechens beschuldigt und verhaftet. Seine Pflichtverteidigerin glaubt zunächst an seine Unschuld. Doch je tiefer sie in seine Vergangenheit eindringt, desto unsicherer wird sie. Bei einem medizinischen Test gerät der Angeklagte völlig außer Kontrolle und richtet ein Blutbad an. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei Gwynek um einen Werwolf handelt …

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„Wer“ ist für mich einer der besten Werwolf-Filme seit „American Werewolf“. Auch wenn „Wolfman“ von der Atmosphäre her ganz gut war, so kommt er an „Wer“ für mich nicht heran.
William Brent Bells neuer Film nach „The Devil Inside“ besticht durch eine sehr authentische Machart. Der Wechsel zwischen Found Footage (das ich mittlerweile eigemtlich gar nicht (mehr) mag) und „Normalfilm“ funktioniert hervorragendund macht „Wer“ zu einem sehr realistischen Erlebnis.

Die „Vermenschlichung“ des Werwolf-Monsters ist Bell so richtig gut gelungen und der Film „dümpelt“ die erste Hälfte relativ ruhig dahin, was mir sehr gut gefallen hat. In der zweiten Hälfte geht es aber dann gewaltig zur Sache und es wird nicht mit blutigen (so richtig gut gemachten)Effekten gespart. Die Schauspieler haben mir allesamt gefallen, wobei A.J. Cook als Pflichtverteidigerin am meisten herausstach(von Scott O’Connor als Werwolf einmal abgesehen). Die Darstellung des uralten Werwolf-Mythos wurde hier innovativ und glaubhaft umgesetzt.

Den Schluß hätte ich mir allerdings etwas unspektakulärer und nicht so klischeehaft gewünscht. Da wird eine finale Auseinandersetzung als Höhepunkt angestrebt, die, hätte man sie weggelassen, dem Film zu einen für mich besseren Ende verholfen hätte. Ich kann leider nicht zuviel verraten ohne zu spoilern, aber eine etwas ruhigere bzw. nicht so dramatische Gangart am Schluß hätte mich fast dievolle Punktzahl für diesen Film vergeben lassen. Das Finale, auch wenn wirklich gut gemacht, veranlasst mich aber leider dennoch zu einem Punkteabzug. Nichtsdestotrotz ist „Wer – Das Biest in dir“ eine überraschend frische Interpretation des Werwolf-Genres und macht diesen für mich zu einem echten Highlight.

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Fazit: Innovativ und rasant in Szene gesetzter Werwolf-Thriller, der in der zweiten Hälfte mit guten und blutigen Effekten aufwartet. Trotz des klischeehaften Endes ein perfekter Horrorfilm, der spannende und glaubhafte Unterhaltung bietet.

© 2014 Wolfgang Brunner

(Video) HOUSE OF THE DRAGON Episode 10 Breakdown & Ending Explained | Review And Game Of Thrones Easter Eggs

FAQs

What happened old Henry? ›

Old Henry is an action-Western about a widowed farmer and his son who warily take in a mysterious, injured man with a satchel of cash. When a posse of men claiming to be the law come for the money, the farmer must decide whom to trust.

Why is senior year rated ma15+? ›

The MPAA rating has been assigned for “sexual material, language and brief teen drinking/drug use.” The Kids-In-Mind.com evaluation includes a few kissing scenes, many sexual references and sexualized cheerleading routines, an accident during an acrobatic cheer jump that leaves a teen in a coma, a death from a terminal ...

Is Senior Year movie funny? ›

Senior Year, starring Rebel Wilson, is a feel-good comedy in a high school setting. The movie is noted to be Wilson's first comedic lead role after her appearance in The Hustle.

What is the theme of the movie Senior Year? ›

It's about a high school cheerleader named Stephanie, who after suffering from a head injury, wakes up from a 20-year coma to discover that she's now 37 years old. Not happy with where her life is as an adult, Stephanie returns to her old high school to reclaim her social status and become prom queen.

Was Henry abused? ›

Henry had a hate-filled childhood. From the start, he was abused both physically and psychologically by his abusive Nazi father Oscar "Butch" Bowers. Butch beat both his son and wife on a daily basis the latter eventually leaving him after he beat her nearly to death.

What happens to Henry at the end of the story? ›

Anticipating his death, he tells Peter to give Susan the notebook. Days later, Henry dies. Susan is distraught at Henry's death and has difficulty functioning, but when Peter gives her the notebook, she focuses on Henry's plan.

Is r worse than 18+? ›

Rated PG-13: Parents strongly cautioned – Some material may be inappropriate for children under 13. Rated R: Restricted – Under 17 requires accompanying parent or adult guardian. Rated X: No one under 17 admitted.

Is MA 15+ Restricted? ›

MA 15+ rated material contains strong content and is legally restricted to people over the age of 15. It contains elements such as sex scenes and drug use that could have a strong impact on the viewer. A person may be asked to show proof of their age before purchasing or viewing an MA 15+ film or computer game.

How old is a 12th grader? ›

It can be called the class of seniors or the last class of the school. People in the twelfth grade are between the ages of 17 and 18.

What is a grade Z movie? ›

Z movies (or grade-Z movies) are low-budget films with production qualities lower than B movies.

Is Senior Year movie a satire? ›

If Senior Year had been willing to further develop its affectionate social satire, it might have been a surprise 2020s classic of the teen-movie genre. Instead, it's dead set on proving it has heart, too, and in the process becomes as thirsty for likes as any teenager's Insta.

What are R rated movies mean? ›

R: Restricted, Children Under 17 Require Accompanying Parent or Adult Guardian. This rating means the film contains adult material such as adult activity, harsh language, intense graphic violence, drug abuse and nudity.

Who is the antagonist in Senior Year? ›

The movie's antagonist is Tiffany Blanchette-Balbo (Zoë Chao), the mean girl in high school who serves as Stephanie's archrival.

What is the message of the movie life in a year? ›

It is a story of unconditional love that shows us the important things in life. A MUST seen for the fans! Romantic/Dramatic movie. Surprisingly, it is a very good movie in the genre that many will love!

Why is Senior Year so important? ›

Your senior year grades impact your overall high school academic career. From affecting your GPA to potentially changing your position on college waitlists, senior year grades play a serious role in your college prospects. Furthermore, you may have your hopes set on being the valedictorian.

Why is Henry so crazy in it? ›

Henry is hit in the head with a rock (as tends to happen during a rock fight). Incredibly humiliated, Henry loses his grip on his sanity and vows to kill all seven members of the Loser's Club.

Who cheated on Henry? ›

Catherine Howard, (born c. 1524—died February 13, 1542, London, England), fifth wife of King Henry VIII of England. Her downfall came when Henry learned of her premarital affairs.

Why does Henry Bowers hair turn white? ›

His hair turns white in the aftermath and he's framed by the creature for most of the murders that happened in Derry that year. In the later chapters of IT, Pennywise helps the adult Henry escape from a mental institute so he can seek his revenge on the Losers.

Who kills Henry? ›

However, before Henry can succeed in stabbing Mike, Richie impales him in the back of the head with an axe that was in one of the library's display cases, killing Henry. Richie jokes that Henry's death was long overdue before throwing up from having actually killed someone.

Is Henry in love with Richard? ›

He isn't afraid of women so much as love and lust which, to him, are tied closely together. He can't see love without lust and vice versa. This is part of the reason why Henry falls in love with him, or at least to the extent he will allow himself to: Richard represents purity.

How does Henry get his body back? ›

Back at Gold's Pawn Shop, everyone gathers again to plan another course of action as Gold puts a special bracelet on Henry (who is occupying Peter Pan's body) so that when they swap bodies again, Pan will not have any magic. Gold then uses the wand and swaps Pan and Henry's bodies back.

What means G rated? ›

Well, let's start with what it is. In the words of the Motion Picture Association, G is for General Audiences — all ages admitted, meaning there is nothing in theme, language, nudity, sex, violence or other matters that the ratings board thinks would offend parents whose younger children view the picture.

Do cinemas check age? ›

Our staff are legally required to ask for proof that you are old enough to watch an age restricted film if they have any doubt. In order to prove your age we require official I.D. that includes a photo and date of birth such as a passport or driver's license.

Whats worse rated R or MA? ›

A TV Show/Program rated TV-MA can include both R-rated and NC-17 rated material. Thus TV-MA can be considered to be a more restricted or worse rating than R.

Is MA 15+ worse than M? ›

M is an advisory classification The content is moderate in impact. M films are not recommended for people aged under 15 as a level of maturity is required. MA 15+ is a legally restricted classification The content is strong in impact. MA 15+ films are not suitable for people aged under 15.

Is Batman a MA 15? ›

Rated 15 for strong threat, violence

The Batman (2022) is a crime thriller in which a vigilante teams up with a detective to solve a series of murders perpetrated by a riddle-loving killer.

Can I take my 8 year old to an M movie? ›

M-rated films and computer games are not recommended for children under the age of 15. They include portrayals of elements such as violence and themes that require a mature outlook.

Can u be 16 in 8th grade? ›

Children in 8th grade in the United States are 13 or 14 years old. They enter 8th grade at 13 years of age and leave at 14 years of age under normal circumstances. Students in 8th grade belong to what is called middle school or junior high school.

What grade should a 18 year old be in? ›

Students attending high school are around age 14 to 18. It starts with grade 9 and ends with grade 12. The classes are arranged by subjects. A student usually has different teachers throughout the day.

What is B rated movie? ›

A B movie or B film is a low-budget commercial motion picture. In its original usage, during the Golden Age of Hollywood, the term more precisely identified films intended for distribution as the less-publicized bottom half of a double feature (akin to B-sides for recorded music).

What is A+ rated movie? ›

CinemaScore's are letter grades, with F being the worst, and A+ being the very best. It's extremely difficult to get an A+. Only 91 movies have been awarded it in 40 years. Movies with an A+ CinemaScore tend to be four-quadrant films that hit all of the viewer's emotions.

What does B rated mean? ›

n. a low-budget mediocre film made esp. to accompany a major feature film on a double bill. Also called B movie. ----------

What is the plot hole in Senior Year? ›

Being in a coma for 20 years doesn't come cheap!! Senior Year viewers love a plot hole, that's a fact, but there's one they can't get over and it involves Stephanie's dad. Senior Year follows high school cheerleader Stephanie who ends up in a coma for 20 years after a cheer stunt goes horrifically wrong.

What makes a film satire? ›

Satire using humour, irony or exaggeration to expose and ridicule people or ideas has long been a key component of cinema, from early silent slapstick through to the modern day.

What causes them to age in old movie? ›

The vacationers concluded that there was something eerie going on with time on the beach. On the beach, half an hour was equivalent to approximately one year. Due to the rapid time change, their cells were aging rapidly. It became the reason for Agnes' death, who probably didn't die of shock but old age.

What r+ rating means? ›

R+ - Mild Nudity (may also contain violence & profanity)

Why Joker is Rated R? ›

Why is Joker rated R? The MPAA rated Joker R for strong bloody violence, disturbing behavior, language and brief sexual images.

Whats rated higher than R? ›

NC-17. The NC-17 rating is the highest rating (even higher than the R-rating) that a film can be given, and it means the movie is for adults only (ages 18 and older) and no one age 17 or younger will be admitted. This rating, prior to 1990, was previously rated X.

Who is married to Rebel Wilson? ›

Rebel Wilson
OccupationActress comedian writer singer producer
Years active2002–present
PartnerRamona Agruma
Children1
3 more rows

How did Stephanie get into coma? ›

The film stars Angourie Rice as 17-year-old Stephanie, who falls into a coma just before prom night after having a cheerleading accident and ends up waking up 20 years later, with the older Stephanie played by Rebel Wilson.

Who is Rebel Wilson's mother and father? ›

What is the main message of the movie in time? ›

It's a tepid sci-fi movie with a simplistic message about "Darwinian capitalism" that should resonate with the crowds assembling to protest the current state of affairs. That message is: Rich people are bad and the system is rigged.

What is the theme of the movie life? ›

The major theme the filmmakers try to express is that life – all life – isn't something that answers to the desires of humans.

What is the conflict in Life in a Year? ›

This time, Isabelle literally has a time limit. She has terminal cancer with one year to live at most. So while Daryn is planning his future, Isabelle can only make the most of the time she has left. Daryn comes up with the idea to live an entire life with Isabelle in the year she has left.

Why is senior year so easy? ›

As a senior you probably have most of your credits that are required for graduation, so you have more flexibility and say in what classes you want to take. This is a great time to explore fun electives and take on fun classes like art, drama or music.

Do colleges look at senior year? ›

The important thing to know is that colleges do look at your senior year grades. So, performing worse in senior year than in previous grades can impact your application and college admissions decisions.

Why is senior year so hard? ›

Senior year is tough from a workload standpoint up until December 1 because you have to take your SAT/ACT again, apply to schools, get recommendation letters, and more than likely go on some college visits on top of going to school and keeping grades up.

Was Old Henry a true story? ›

Old Henry is a “micro western” as Tim Blake Nelson likes to say. A small, simple tale set in an alternate timeline where an authentic, historical character plays in a fictional world. At its core, this is a story about a father and son.

What happened to Henry Thomas? ›

the Extra-Terrestrial” first beamed its way into theaters in June 1982 — almost 40 years ago to the date. Despite the massive success of the Steven Spielberg sci-fi flick, star Henry Thomas has long left the twinkly lights of Los Angeles and settled down at a farm in Oregon.

How much did it cost to make Old Henry? ›

Old Henry, with a production budget sitting at approximately $1.5 million, traveled to the Venice Film Festival and after made its way to the No. 1 spot on iTunes movies chart in the U.S., where it stayed in the top 10 for eight weeks.

How much money did the movie Old Henry make? ›

What is the moral of the John Henry story? ›

As the legend goes, John Henry was a steel-driving man who defeated a steam-powered drill and died with a hammer in his hand. The folktale celebrates one man's victory against seemingly insurmountable odds. But it holds another, harsher truth: His determination and strength are also what killed him.

What did the scar mean in Old Henry? ›

Henry returned back to the farm to help the weary Curry. However, as Henry tried to get off Curry's shirt, he saw an iron branding on his arm. Probably, it was the branding of their gang. From the beginning, Curry told Henry that he was a lawman who was pursued by the bank robbers, Ketchum and his men.

How old is Henry Bowers? ›

Bowers was only 29 years old when he died and fully believed in the sacrifice he made alongside his companions.

Why did Curry shoot Henry in old Henry? ›

Curry shoots Henry in the stomach, admitting that he was a lawman but was corrupt and allied with Ketchum. He had attempted to betray Ketchum after realizing the outlaws were going to kill him once his usefulness had run out.

Who is Henry in Thomas? ›

Henry is a long, fast engine. He has a thoroughbred look and like all thoroughbreds, tends to be somewhat highly strung and prone to illness. But he has a new shape now, and sympathetically driven, he will give any engine a run for its money.

Who is Ed Flynn in midnight mass? ›

Henry Thomas: Ed Flynn

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Are Baby Ruth and Oh Henry the same? ›

The difference between the Baby Ruth and the Oh Henry is in the shape and name of the stuff in the middle. The Oh Henry calls it "fudge" while the Baby Ruth calls it "nougat", even though they're really the same thing.

Can you buy O'Henry bars in the US? ›

Hershey sells Oh Henry! bars made in Canada on a very limited basis in the United States as Rally bars, using the trademark of a Hershey product introduced in the 1970s and later discontinued.

Is Henry V movie accurate? ›

Timothée Chalamet stars as Henry V in Netflix's new historical drama The King, but it's not as historically accurate as one might think. Timothée Chalamet stars as Henry V in Netflix's new historical drama The King, but it is not as accurate as one might think.

Who is the sheriff in Old Henry movie? ›

Their leader introduces himself as a sheriff named Sam Ketchum (played by Stephen Dorff), and the two men with him are named Dugan (played by Richard Speight Jr.) and Stilwell (played by Max Arciniega). The movie's opening scene shows how far Ketchum and his men are willing to go to get what they want.

Where in Tennessee was Old Henry filmed? ›

Nelson said they were going to shoot in Oklahoma, but filmmakers found a location they liked better. While scouting for another film, Ponciroli stumbled onto a “lonely house set back, sort hidden from the world” in Watertown, Tennessee. It became Old Henry's place.

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Author: Mrs. Angelic Larkin

Last Updated: 11/03/2022

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